Entwicklungspsychologie
Forschung
Die entwicklungspsychologische Forschung am Institut für Psychologie der Universität Potsdam befasst sich vornehmlich mit den kognitiven, emotionalen, motivationalen und sozialen Entwicklungsveränderungen von der frühen Kindheit bis ins frühe Jugendalter. Dabei finden biologische Risiken sowie die familiären, pädagogisch-institutionellen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen als Einflussfaktoren besondere Beachtung. Mehrere Längsschnittprojekte wurden durchgeführt und werden derzeit noch weiter ausgewertet. Der Arbeitsbereich beteiligt sich im Rahmen einer Forschergruppe an einem neuen interdisziplinären Längsschnittprojekt bei Kleinkindern. Einen methodischen Schwerpunkt bildet die videogestützte Verhaltensbeobachtung und Verhaltensanalyse.
Forschungsprojekte
- Berliner Wendekinder
- Anpassungsleistungen von Kleinkindern an neue Settings
- Entwicklungsverläufe von Kindern mit Down-Syndrom
- Entwicklung von Kindern epileptischer Mütter (Mitbeteiligung)
- Kognitive Entwicklung bei prospektiv normalem und gestörtem Spracherwerb
(Teilprojekt Pauen (Magdeburg) / Rauh (Potsdam) in der Forschergruppe Sprachentwicklungsstörungen)
Kooperation
- Deutsche Adaptation der Kent Infant Development Scales (KID-Scales) von Reuter & Bickett, Kent State University, in Kooperation mit Prof. Dr. K. Bergmann, Bundesgesundheitsamt Berlin sowie Dr. R. Bergmann, Charité, Humboldt-Universität.
- Überarbeitung und Erweiterung der pädiatrischen Pflichtuntersuchungen für Kinder (U1-U9) um psychologische Items. Kooperation mit Prof. Lehmkuhl und Dr. P. Melchers, Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität zu Köln.
- Evaluation der stationären Behandlung von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. Kooperation mit PD Dr. Sabine Koch, Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche Beelitz-Heilstätten.
