Dr. Brigitte Lund


Ein Elterntraining zum motivationsförderlichen Erziehungsverhalten in Leistungskontexten


Zielsetzung und Fragestellung

Zielsetzung der hier berichteten Arbeit war es, ein Training zu entwickeln, das elterliches Erziehungsverhalten in leistungsthematischen Kontexten motivationsförderlich optimiert. Anschließend sollten die Effekte eines solchen Trainings überprüft werden.

Die erste Frage war, ob ein solches Training die erwünschten Effekte auf Elternseite erzielen kann. Hierzu erwarten wir, dass sich durch das Training solche Annahmen und Überzeugungen von Eltern ändern, die motivationsförderlichem Elternverhalten zugrunde liegen und die deshalb im Training behandelt wurden (s. unten). Die zweite Frage war, ob sich kurz- und mittelfristig Motivationseffekte aufseiten der Kinder nachweisen lassen. Hierzu erwarteten wir günstige Auswirkungen auf das Leistungsmotiv, die allerdings nicht mit einer überzogenen Selbstüberschätzung erkauft werden, sondern mit einer zwar positiven, aber noch realistischen Selbsteinschätzung einhergehen sollen. Die Sorge vor allzu großer Selbstüberschätzung ergibt sich aus Befunden, wonach gerade Drittklässler ohnehin eine "Tendenz zur selbstwertdienlichen Verzerrung der Selbsteinschätzung" haben (Renkl, Helmke & Schrader, 1996, S. 377).

 

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